Trotz Schicksal - die Berufskarriere soll erhalten bleiben
Das Institut für Berufsfindung (IBF) hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen nach einem schweren Schicksal bei beruflichen und bildungsorientierten Themen so zu betreuen, wie sie dies als nichtbehinderte Menschen auch gerne gehabt hätten. Um eine glaubhafte Chancengleichheit erreichen zu können, sind neue Visionen, angepasste Infrastrukturen und neue Netzwerke aufzubauen, die dem Querschnittgelähmten wieder Hoffnung geben und ihn integrieren.
Kompetenzzentrum für berufliche Eingliederung und Weiterbildung
Zunehmende Komplexität im Alltag und immer höher werdende Ansprüche an den Einzelnen erfordern gerade bei querschnittgelähmten Menschen eine hochspezialisierte und professionelle Unterstützung, um die Wiedereingliederung und individuelle Karriere gewissenhaft und Erfolg versprechend zu lösen.
Berufliche Eingliederung
Das IBF betreut hauptsächlich frisch verletzte Patienten. Schon während der Rehabilitationsphase beschäftigen wir uns mit seiner beruflichen Wiedereingliederung.
Unser Konzept basiert auf folgenden Eckpfeilern:
Bis heute können wir in über 95% aller Fälle das vorgeschlagene und geplante Ziel auch erreichen. Die Frage nach dem „wie“ können wir unter den folgenden drei Gesichtspunkten erläutert:
Motivation und Aktivierung dank Weiterbildung
Im IBF werden zusätzliche Dienstleistungen angeboten, die auch Re-Rehapatienten zu Gute kommen: Weiterbildungen in Form von Individualunterricht in den Bereichen PC, Handwerk, Sprachen und KV. Schulstandwahrungen, ambulante Nachbetreuungen und externe Abklärungsangebote gehören ebenfalls zum vielseitigen Angebot des IBF.
Um den behinderten Menschen eine Chancengleichheit als Lebensunternehmer bewahren zu können, braucht es eine Koordinations-, Aufbau- und Auswertungs- sowie Umsetzungsstelle von Ideen, Visionen, Forderungen und Ansprüchen, die die Gesamtverantwortung bei diesem Thema behält.